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U-Bahn-Pannenserie reißt nicht ab

Der tägliche Ärger durch technische Störungen des öffentlichen Verkehrsnetzes nimmt zu.


"Nach der nicht abreißenden Pannenserie des Wiener U-Bahnnetzes wäre es jetzt endlich an der Zeit, das Wiener U-Bahnnetz funktionstüchtig zu machen. Man kann jetzt sicherlich nicht mehr von einzelnen Pannen sprechen, sondern hat es offensichtlich mit einer technisch überlasteten U-Bahn zu tun, die nicht mehr in der Lage ist, das Passagieraufkommen zu bewältigen", so der ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Roman Stiftner in Reaktion auf die jüngsten Vorfälle.

Roman Stiftner: "Die ständigen Ausfälle der U-Bahnen in der letzten Zeit haben sich zu einer nicht mehr akzeptablen Belastung für die Fahrgäste entwickelt, die sicherlich die Umsteigebereitschaft auf öffentliche Verkehrsmittel nicht steigern wird. Im Gegenteil, wenn es den Wiener Linien nicht bald gelingt, die ständigen Gebrechen in den Griff zu bekommen, werden die Fahrgastzahlen wieder sinken. Besonders verwunderlich ist, dass trotz der angekündigten Reparaturmaßnahmen des Wiener U-Bahnnetzes jetzt noch mehr Stillstandzeiten von den Passagieren in Kauf genommen werden müssen."

"Die Stadtregierung, allen voran die für den Verkehr in Wien zuständigen Grünen, sind daher dazu aufgerufen, rasch dafür zu sorgen, dass die U-Bahnen wieder pünktlich und zuverlässig unterwegs sind und nicht tausende Fahrgäste immer wieder Unannehmlichkeiten durch Schäden am Wiener U-Bahnnetz in Kauf nehmen müssen", so Stiftner abschließend.

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Die Wiener ÖVP beklagte in einer Pressekonferenz am Montag fehlende Innovationen und Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Wien. Eine gut ausgebaute IKT-Infrastruktur werde zunehmend zu einem wesentlichen Wettbewerbs-Vorteil im internationalen Standortranking. Der IKT-Bereich sei zudem ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor – demnach würden in Wien rund 64.000 Beschäftige etwa sieben Milliarden Euro erwirtschaften, so GR Roman Stiftner. Auf die steigenden Nachfrage nach schnellen Datenverbindungen habe die Stadt Wien bislang mit dem Ausbau des Glasfasernetzsystems in Form der Initiative "blizznet" - einer Tochtergesellschaft der Wien Energie - reagiert. Diese bringe jedoch bislang nicht den gewünschten Erfolg, daher stünden den rund 20.000 Wiener Glasfaseranschlüssen beispielsweise rund 400.000 in Amsterdam gegenüber. Die Wiener ÖVP fordere daher eine Verdopplung der Glasfaseranschlüsse. Zudem sei ein Stadtrat für Informationstechnologien für eine bessere Koordination unerlässlich. Weiters sollten bereits bei Planung und Bau von Wohnungen und Büros technische Voraussetzungen für die IKT-Infrastruktur berücksichtigt werden. In Zeiten von E-Government sei dies auch ein wichtiges, sozialpolitisches Anliegen, so Stiftner abschließend.

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