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Statt Selbstlob des Wiener Winterdienstes sollte die Schneeräumung verbessert werden.
"Seit gestern herrscht in Wien das Schneechaos, weil der Winterdienst der Stadt Wien versagt - und die MA 48 feiert trotz der dadurch verschuldeten schweren Behinderungen für Fußgänger und Autofahrer ihre Schneeräumarbeit", kritisiert der Umweltsprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner, in Reaktion auf eine Presseaussendung der MA 48. Das sei untragbar angesichts der Situation auf Wiens Straßen.
Statt sich bei den Wienerinnen und Wienern wegen der entstehenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen, jammert die MA 48, dass seit 1. November 42 cm Schnee gefallen sind. "Dass es im Winter schneit, ist keine Laune des Wetters, sondern vorhersehbar. Die Ungeheuerlichkeit ist, dass die Stadt Wien einmal mehr nicht auf den Wintereinbruch vorbereitet war", meinte Stiftner.
Statistisch gesehen habe es seit 1. November pro Tag nicht einmal einen Zentimeter Neuschnee gegeben, so eine Schneemenge sei bewältigbar. Es wäre besser, die MA 48 würde ihre Energien in die Beseitigung des Schnees in Wien konzentrieren, als lamoyant das Wetter zu kritisieren. Außerdem hat sich bekanntlich das Schneechaos auf Wiens Straßen auch in schneeärmeren Wintern, nach fast jedem Schneefall, unabhängig von der Jahresmenge ergeben.
"Es ist an der Zeit, das alljährliche Trauerspiel um die Schneeräumung zu beenden und endlich einen funktionierenden Winterdient einzurichten. Das wäre gleich eine Aufgabe für die neue rot-grüne Regierung, mit der diese ihren angekündigten Elan beweisen kann", schloss Stiftner.