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In Wien erstickt täglich im Stau – das Baustellenkonzept fehlt!
"Der drohende Stausommer ist nicht nur für den täglichen Berufsverkehr eine Zumutung, sondern bedeutet eine zusätzliche schwere Belastung für die Lungen jener Bürger/innen, die sich im unmittelbaren Staubereich aufhalten", kritisiert der Umweltsprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner. Die mangelnde Planung in der Straßenerhaltung sei schuld, dass sich die Sanierungsarbeiten auf enge Zeiträume konzentrieren müssen, das garantiere lange Stauzeiten auf vielen Straßenabschnitten. Einen hohen Anteil an den Verkehrsbehinderungen durch Sanierungsarbeiten auf Wiens Straßen haben die Wiener Wasserwerke, da sie viel zu spät und damit sehr verkehrsbelastend den dringend erforderlichen Austausch der pannenanfälligen Wasserrohre der MA 31 in Angriff nehmen.
Die Wiener fragen sich zu Recht, warum es nicht möglich ist, diese Sanierungsarbeiten besser zu planen und schneller auszuführen, um damit die Staubelastung für Wien möglichst gering zu halten. Nachdem die Stadt Wien schon von Haus nicht in der Lage ist, die Feinstaubbelastung in den Griff zu bekommen und daher die Belastungswerte von Jahr zu Jahr steigen, so kommt nun durch die unkoordinierte Baustellensanierung noch mehr Feinstaubbelastung auf die Wienerinnen und Wiener zu.
Vor allem alte Menschen und Kinder, die zu den besonderen Riskiogruppen gehören und sich gerade in der schönen Jahreszeit oftmals im Freien aufhalten, sind durch den Stau-Feinstaub besonders gefährdet. Die Umwelt- und die Verkehrsstadträtin sind daher dringend dazu aufgefordert, den Baustellenzeit so zu koordinieren, dass der alljährliche Verkehrsinfarkt nicht vorgegeben ist. "Einfach den Feinstaub und damit die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung in Kauf zu nehmen, dieser umweltpolitische Weg kann nicht weiter gegangen werden", so Stiftner abschließend.